Zusätzlich zum Lehr-, Therapie-, Pflege- und Verwaltungspersonal beschäftigen wir Pflegehilfskräfte, junge Frauen und Männer im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und BerufspraktikantInnen und VorpraktikantInnen. Diese Stellen sind jeweils für ein Schuljahr befristet.
Im Schuljahr 2011/12 sind bei uns 2 Plfegehilfskräfte, 4 FSJ'lerInnen, 3 Berufspraktikant/innen und 1 Vorpraktikantin tätig.
| Pflegehilfskräfte Danny Brockötter (li.) Simon Peters (re.) |
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| FSJler (v.l.n.r.) Marvin Blenckers Frauke Hoymann Vanessa Goch Jannik Worm |
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| Berufspraktikant/innen (v.l.n.r.) Sabrina Sagorny Sören Hoffmann Katharina Göbel |
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| Vorpraktikantin Fabienne van Dick |
Die jungen Frauen und Männer unterstützen die Arbeit mit den z.T. schwerstbehinderten Schülerinnen und Schülern im Schulalltag. Dabei arbeiten sie im Bereich der Pflege und geben individuelle Hilfestellungen im Unterricht und bei alltäglichen Verrichtungen in den Klassen als auch im allgemeinen Schulbetrieb.
Als Träger für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) tritt an unserer Schule der Internationale Jugendgemeinschaftsdienst IJGD auf. Näheres zum IJGD unter: www.ijgd.de
Das einjährige Praktikum dient der Berufsorientierung für die Bereiche heilpädagogischer, heilerzieherischer oder therapeutischer Berufe.
| Dienstzeiten: | Mo.-Do.: 7.45 Uhr- 15.30 Uhr, Fr.: 7.45 Uhr - 13.30 Uhr |
| Pausenzeiten: | Frühstückspause in der Klasse mit dem Team abklären |
| Mittagspause: | 13.00 Uhr - 13.20 Uhr (im Falle von Aufsicht vorziehen bzw. nachholen) |
| Unterrichtszeiten: | Mo.-Do.: 8.15 Uhr - 14.50 Uhr, Fr.: 8.15 Uhr - 12.45 Uhr |
Aufgabenbereich unserer Pflegehilfskräfte, FSJ'ler und Praktikanten
In Nordrhein-Westfalen ermöglicht das Eignungspraktikum allen Personen, die ein Interesse an einem Lehramtsstudium haben, eine strukturierte Erstbegegnung mit der Schule als Arbeitsplatz.
Beschreibung des Praktikumsplatzes / unserer Schule:
Wir, die LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Bedburg-Hau, sind eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Körperliche und Motorische Entwicklung“.
Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern „Lernen für das Leben“ und berücksichtigen dabei ihre individuellen Voraussetzungen.
Der Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, soziale Kompetenzen, Handlungskompetenzen und Selbstkompetenzen zu entwickeln.
Dies geschieht durch einen Unterricht, der Wissensvermittlung, Therapie, Pflege und Erziehung vereint und somit die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich fördert.
Bei den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten der Schüler sind offene Unterrichtsformen wie Wochenplan- und Freiarbeit, Stationsverfahren sowie vor-haben- bzw. projektorientierter Unterricht wichtige Methoden, um dem individuellen Lerntempo, Lernvermögen und der Leistungsfähigkeit gerecht zu werden.
Besondere Bedeutung gewinnt hierbei ein erfahrungs- und handlungsorientierter Unterricht, der sich an der Lebenswirklichkeit und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert.
An der LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule werden zur Zeit 145 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Es bestehen momentan 1 Eingangsklasse und 4 Klassen im Primarbereich, 4 Mittelstufen- und 4 Abschlussstufen-Klassen mit ca. 8 bis 13 Schülerinnen und Schülern. Die Klassen werden von Sonderschul- und Fachlehrer/innen unterrichtet. Eine Doppelbesetzung während der Unterrichtszeiten im Vormittagsbereich ist die Regel. Zu den Teams gehören zusätzlich Pflegekräfte und Therapeuten aus der Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.
Der 11-jährige Bildungsgang an unserer Schule gliedert sich in die Eingangsklasse sowie in die Primarstufe und Sekundarstufe I. Aus organisatorischen Gründen sind Klassen in Primarbereich, Mittel- und Abschlussstufe eingeteilt.
Die Schulzeit beginnt mit der Eingangsklasse (E). Die Klassen des Primarbereichs umfassen die Schulbesuchsjahre 1 bis 4, die Mittelstufe 5 bis 7 und die Abschlussstufe 8 bis 11. Gemäß dem Beschluss der Schulkonferenz gibt es an unserer Schule keine flexible Schuleingangsphase.
Schulzeiten: Montag bis Donnerstag: 8.15 bis 14.50 Uhr, Freitag: 8.15 bis 12.45 Uhr.
Unterricht und Erziehung basieren auf den Erkenntnissen einer intensiven, individuellen Förderdiagnostik. Ein erster Schritt vor der Einschulung ist dabei ein pädagogisches Gutachten zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs gemäß AO-SF § 12. Darüber hinaus ist Förderdiagnostik ein ständiger Prozess, Bestandteil und Grundlage der sonderpädagogischen Förderung bzw. der Ermittlung sonderpädagogischer Förderbereiche. Darauf aufbauend werden Förderpläne für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler erstellt und regelmäßig fortgeschrieben. An deren Einstellung sind außer den Lehrern auch die behandelnden Therapeuten und ggf. weitere Mitarbeiter (z.B. Krankenschwestern) beteiligt.
Unter Berücksichtigung der in diesem Prozess ermittelten individuellen Lernvoraussetzungen werden Schüler gemäß der für unsere Schule geltenden Ausbildungsordnung (AO-SF) innerhalb ihrer Klassen einzelnen Bildungsgängen zugeordnet:
- Bildungsgang der allgemeinen Schule (Grund-, Hauptschule)
- Bildungsgang im Förderschwerpunkt Lernen
- Bildungsgang im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Interessierte Personen bitte über http://www.schulministerium.nrw.de/BP/ELISEAngebote bewerben.