Die Erfahrung zeigt, dass sich der Zugang unserer SchülerInnen zum ersten Arbeitsmarkt immer schwieriger gestaltet. Die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt hat sich insoweit verändert, dass für unsere SchülerInnen immer weniger Stellen angeboten werden. Außerdem werden immer höhere Qualifikationen für die Besetzung von Arbeitsplätzen verlangt. Viele unserer SchülerInnen sind diesen veränderten Anforderungen und Belastungen oft nicht hinreichend gewachsen. Andererseits gibt es auch nicht hinreichend Arbeitsmöglichkeiten im Übergangsbereich zwischen erstem Arbeitsmarkt und den Werkstätten. Zudem ist das Angebot in den Werkstätten für Behinderte noch nicht ausreichend auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse von Schwerstbehinderten zugeschnitten.
Vor diesem Hintergrund ist festzustellen, dass sich die herkömmlichen Lernziele und angestrebten Schulabschlüsse nicht erreichen lassen bzw. nicht ausreichend sind.
Die Frage stellt sich, welche schulische Maßnahmen können die berufliche und soziale Integration unserer Schüler unterstützen, fördern und verbessern und welches Konzept ist zu entwickeln, das sich an den nachschulischen Perspektiven orientiert.
Angeboten werden Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Wirtschaftslehre und Technisches Werken), Arbeitsgemeinschaften Technisches Werken und Computer sowie Betriebsbesichtigungen und dreiwöchige Berufspraktika (ab Schulbesuchsjahr 9 für Praktika auf dem freien Arbeitsmarkt und ab Schulbesuchsjahr 10 für Praktika in Werkstätten).